Beziehungsmanagement-intern: Verhandlungen im eigenen Unternehmen

Verhandlungstipps von A-Z: Beziehungsmanagement-intern

Beziehungsmanagement als umfassendes Konzept bezieht sich auf alle Arten von Beziehungen eines Unternehmens und seiner Handelnden.

Hier geht zunächst um alle internen Beziehungen im Unternehmen und darum, diese zielführend zu gestalten.

Internes Beziehungsmanagement ist eine Führungsaufgabe und bedeutet intensiv verhandeln!

Was ich häufig erlebe, sind schlechte Beziehungen zwischen Einkauf und Vertrieb eines Unternehmens. Vorwürfe und Abwertungen inklusive:

>>Würden “die” billiger einkaufen, dann hätten wir es leichter die passenden Preise zu geben.<<

>>”Die” verschenken lieber was, als um gute Preise zu kämpfen. Und wir sollen es dann ausbaden.<<

>>Unsere Einkäufer sind einfach zu behäbig. Die könnten viel bessere Preise erzielen, dann hätten wir im Vertrieb es leichter.<<

>>Die Verkäufer hauen die Rabatte raus und wir sollen dann die Einkaufspreise drücken, um das wieder reinzuholen.<<

Eine Seite dieses Spiels hatte ich erst vor Kurzem wieder in einem offenen Seminar. Dabei konnte ich eine Mischung aus Resignation und Aggression gegenüber der anderen Seite im Unternehmen feststellen.

Gemeinsames Inhouse-Seminar für Einkauf und Vertrieb?

Ja! Das kann ein Anfang sein. Der Einstieg in eine Verbesserung der internen Kommunikation und Beziehung.

Ich habe schon oft erlebt, dass sowohl die Einkäufer, als auch die Verkäufer keine wirkliche Idee vom Job des anderen hatten. Und oft hat sich über die Jahre ein Negativbild von der jeweiligen Gegenseite in die Köpfe und Herzen gebrannt. Man redet nicht mehr miteinander, sondern übereinander.

Das aufzulösen und zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zu kommen schafft für das Unternehmen echten Mehrwert.

Und selbst wenn die Zusammenarbeit geordnet und störungsfrei klappt, kann ein solches gemeinsames Verhandlungstraining für Vertrieb und Einkauf die beste Lösung sein. Mehr dazu>>>

Andere Lösungen?

Bringen Sie intern die beiden Parteien zusammen und lassen Sie beide Seiten ausreichend zu Wort kommen. Lassen Sie gemeinsame Regeln für die Kommunikation erarbeiten. Machen Sie ein verbindliches Abstimmungsmeeting in regelmäßigem Turnus zur Pflicht.

Lassen Sie beide Seiten ihre Beziehung verhandeln und bringen Sie Ihre Sicht als verantwortliche Führungskraft (Geschäftführerin, Unternehmer, Bereichsleiterin, …) mit ein.

Sonstige Beziehungsstörungen?

Die können in einem Unternehmen vielfältiger Art sein. Jeder gegen jede. Jede Abteilung gegen jede andere Abteilung…

Das gilt es genau so ernst zu nehmen und über interne Verhandlungen und gelebte Führung eine gute Lösung zu gestalten.

 

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