Ein Tag im Videostudio: Verhandeln 4.0

Im Februar war ich einen Tag im Videostudio bei B2B-Wirtschaft in Bad Bramstedt.

Das dritte Video ist online.

Verhandeln 4.0: Erfolgreiche Verwandlung durch erfolgreiche Verhandlung

Pressemitteilung: Das Seminar Verhandeln am Limit jetzt in der Version „4.0“

Verhandeln am Limit 4.0

Das Seminar Verhandeln am Limit jetzt in der Version „4.0“

Intensives Verhandlungsseminar für die schwierigen Fälle

[Erfurt, 07.01.2020] Wolfgang Bönisch, bekannt als Verhandlungsretter, teilt heute mit, dass er sein Seminar Verhandeln am Limit jetzt in neuem Gewand und mit erweiterten Inhalten anbietet.

Erstmals nach einigen Jahren Pause veranstaltet der Verhandlungstrainer dieses Verhandlungsseminar wieder selbst. Gestartet hat Bönisch mit dem Seminarkonzept bereits vor 10 Jahren. Nach etlichen erfolgreichen Durchführungen entschloss er sich dann, offene Seminare nur noch in Zusammenarbeit mit bekannten Seminarveranstaltern durchzuführen.

In den vergangenen 6 Jahren kamen so bei insgesamt fast 50 Seminaren rund 400 Teilnehmer zu Verhandeln am Limit. Mit den unterschiedlichen Veranstaltern gibt es jeweils unterschiedliche Formate: ein Tag, eineinhalb Tage und zwei Tage. Die Inhalte waren dabei zu einem großen Teil identisch, doch je länger das Seminar, desto höher der Übungsanteil und Zeit für individuelle Problemlösungen.

Zusammen mit den selbst veranstalteten Seminaren zu Verhandeln am Limit kann der Verhandlungsexperte auf mehr als 50 erfolgreiche Seminardurchführungen mit deutlich über 500 Teilnehmern zurückblicken. Mit einer exzellenten Seminarbeurteilung und einer hohen Empfehlungsquote.

Unter der Adresse https://verhandlungstraining-b2b.de/verhandeln-am-limit/ wird das Seminar neu angeboten. Es findet wieder, wie schon früher, zu Karneval statt, am 24. und 25. Februar 2020 in Erfurt. Das Seminar startet am Montag um 13.30 Uhr, so dass von überall in Deutschland bequem angereist werden kann und geht dann bis 19.00 Uhr. Für eine problemlose Heimreise startet das Seminar am zweiten Tag um 08.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr.

Bönisch führt weiter aus, dass er den Inhalt für dieses Seminar modifiziert hat und neue Elemente integriert hat. So führt er mit jedem Teilnehmer* ein individuelles Telefonat vor dem Seminar, um Erwartungen und Wünsche zu eruieren und einige Vorbereitungsaufgaben zu besprechen.

Neu sind die Themen, die rund um das Themenfeld „4.0“ Verhandlungen heute schon und künftig noch verstärkt beeinflussen und auch schwierig machen können. Bönisch beobachtet seit Jahren, dass selbst erfahrene und unerschrockene Verhandler beim Umgang mit Video, Avataren, Telefonkonferenzen immer wieder ans Limit kommen und nur suboptimale Verhandlungsergebnisse erzielen.

Auch die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt, in der praktisch alles Verhandlungssache ist, werden in diesem Verhandlungsseminar beleuchtet und Lösungen angeboten.

Als Ergänzung und Unterstützung bei der Umsetzung bietet der Verhandlungstrainer eine Begleitung per WhatsApp über 6 Monate nach dem Seminar an und als weitere Option ein individuelles Coaching mit regelmäßigen Videocalls auch über 6 Monate.

Bönisch bietet für das Seminar drei unterschiedliche Leistungspakete an. Das Basisangebot enthält nur das Vorabtelefonat, das Seminar und die Pausenverpflegung während des Seminars und kostet € 997,–. Das Komfortpaket enthält außerdem die Übernachtung, das gemeinsame Abendessen, sowie die WhatsApp-Begleitung und kostet € 1447,–. Und das Paket mit dem Namen Private kommt mit individuellem Coaching für sechs Monate nach dem Seminar zusätzlich zu einem Preis von € 2997,–.

Angesprochen mit dem Seminar sind alle, die in schwierigen Situationen gerne noch besser agieren wollen. Einige Schlagworte für die Inhalte des Verhandlungsseminars, die der Verhandlungsexperte nennt, sind Machtspiele, Angst, Image, Status, hohe Summen, Druck, Pönalen, Abhängigkeiten, digitale Verhandlungen, Agilität und Arbeitswelt 4.0.

Das Seminar ist auf sechs Teilnehmer begrenzt. Bereits mit drei Teilnehmern wird Bönisch dieses Intensivseminar durchführen.

Über Wolfgang Bönisch

Verhandlung ist für Wolfgang Bönisch Profession und Passion. In mehr als 40 Jahren hat der Verhandlungsretter professionell so ziemlich alles verhandelt, das vorstellbar ist: Sein Leben, das Leben Anderer, millionenschwere Verträge, Konflikte, Beziehungen, Pönalen, …

Als Polizist, Verkäufer, Vertriebsdirektor, Geschäftsführer, Ghost-Negotiator.

Der Autor, Speaker, Trainer, Coach und Berater ist seit 19 Jahren Unternehmer.

Als gefragter Spezialist für schwierige Verhandlungen ist Bönisch immer am Puls der aktuellen Entwicklungen in Sachen Verhandlungsführung.

Vielen Tausend Seminarteilnehmern und Zuhörern seiner Vorträge in Deutschland und vielen anderen Ländern hat der Verhandlungsexperte bis heute neue Einsichten und Werkzeuge für noch erfolgreichere Verhandlungen vermittelt.

Er ist Autor mehrerer Bücher und Ratgeber zur erfolgreichen Verhandlungsführung. Sein erstes Buch war »Werkstatt für Verhandlungskunst«, erschienen 2009. Die englische Übersetzung »The Art of Negotiation« folgte 2011, zusammen mit einer überarbeiteten und erweiterten 2. Auflage des ersten Buches. Außerdem ist er Autor und Sprecher des Audioseminars »Einfach erfolgreich verhandeln«. Bönisch war ebenfalls an einem Amazon-Bestseller als Mitautor beteiligt (2018). Zuletzt erschien das Buch »Excellent Heroes« mit einem Beitrag von ihm rund um das aktuelle Thema »Verhandeln 4.0«

Der Verhandlungsretter ist in zweiter Ehe verheiratet und lebt in Erfurt.

Die W&H Bönisch GmbH

wurde 2001 von Wolfgang und Heike Bönisch gegründet.

 Pressekontakt:
Heike Bönisch

W&H Bönisch GmbH

Karl-Marx-Platz 3

99084 Erfurt
Tel.: 0361 / 2189 2152
Fax: 0361 /
E-Mail: pr@wolfgangboenisch.de
www.wolfgangboenisch.de

Pressefotos: https://www.wolfgangboenisch.de/pressekontakt/pressefotos/

 

Verhandeln 4.0 – Der digitale Fußabdruck und der Halo-Effekt

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Wenn Sie sich im Netz bewegen, hinterlassen Sie Spuren. Sicher haben Sie das schon bemerkt, wenn Sie zum Beispiel von Werbung verfolgt werden.

Vieles hinterlassen wir jedoch ganz bewusst, zum Beispiel alle Postings und Bilder in den sozialen Netzwerken. Blogbeiträge, wie diesen hier;-) Die eigene Webseite, Videos, Artikel auf fremden Seiten, Kommentare, Bestellhistorien, Forumsbeiträge, …

Damit baut sich ein Bild von Ihnen auf. Und dieses Bild bestimmt, wie Sie wahrgenommen werden. Und möglicherweise gibt es da einen sogenannten Halo-Effekt, der Ihnen irgendwann das Verhandeln erschwert. Weil Ihr Gegenüber voreingenommen ist, aufgrund des Bildes, das

Digitaler Fußabdruck:

Alle Informationen, die Sie im Laufe der Zeit irgendwo im Netz hinterlassen.

Halo-Effekt:

Wenn ein Merkmal alle anderen überstrahlt und damit zu Fehleinschätzungen und -urteilungen führt.

4.0 beginnt jetzt

 

 

 

Das betrifft dann alle Bereiche künftiger Verhandlungen. In dem folgenden Ausschnitt aus einem Artikel, der auf ingenieur.de erschienen ist, geht es um die Relevanz im Recruiting, doch das lässt sich nach meiner Erfahrung auf jede Verhandlungssituation übertragen:

Social Recruting und der Halo-Effekt

Eine wichtige Quelle für potenzielle Kandidaten sind soziale, bzw. Business-Netzwerke. „Intelligente Software ist sehr gut in der Lage, die Social-Media-Profile der Bewerber zu scannen. „Lokale Datenschutzbestimmungen und Arbeitsrechte können jedoch die Nutzung einschränken“, gibt Hellmich zu bedenken. So sei es in Deutschland beispielsweise nur erlaubt, Social Media mit einem klaren geschäftlichen Kontext wie LinkedIn oder Xing für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter zu nutzen. Die Extraktion von Daten aus privaten Facebook-Profilen im Rahmen der Kandidatenauswahl ist dagegen verboten. Apropos soziale Netzwerke. Wolfgang Bönisch warnt jedoch, dass der digitale Fußabdruck mit Sicherheit ein großes Thema sein wird. „Auch wenn es rechtliche Hürden geben mag. Es wird an Apps gearbeitet, die aus Social Media Beiträgen und sonstigen Informationen ein Profil ableiten und die Eignung feststellen“. Der Autor hat sich im Rahmen einer Buchrecherche intensiv mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinandergesetzt.

Besonders gefährlich sei in diesem Zusammenhang der so genannte Halo-Effekt. Der Begriff wurde vom amerikanischen Forscher Edward Lee Thorndike geprägt. Dabei handelt es sich um eine unbewusste Wahrnehmungsverzerrung. Vereinfacht gesagt: Man schließt von einer Eigenschaft auf den ganzen Menschen. Einem Bewerber, der unvorteilhafte Bilder vom Feiern postet, könnte daher unterstellt werden, dass er zu viel trinkt.

Hier der Link zum ganzen Artikel: https://www.ingenieur.de/karriere/bewerbung/welche-chancen-robot-recruiting-arbeitgebern-bietet/

 

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Verhandeln 4.0 – Digital, online, KI und Avatare im Bewerbungsverfahren

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Auch die gewohnten Prozesse in der Personalauswahl und bei den damit zusammenhängenden Verhandlungen werden sich im Zuge von 4.0 massiv verändern.

Digital:

Die ausgedruckte und mit der Post versandte Bewerbung wird aussterben. Stattdessen werden Sie künftig vorgegebene Formulare ausfüllen und mehr oder weniger standardisierte Unterlagen einreichen.

KI:

Mit künstlicher Intelligenz wird eine Vorauswahl getroffen und erst danach kommt es zum nächsten Schritt.

Online:

Dieser nächste Schritt wird in vielen Fällen online erfolgen. Per Video-Interview auf Plattformen wie Skype(R) oder zoom(r) oder ähnlichen.

Oder sie werden schon im ersten Schritt aufgefordert einige Fragen per Video zu beantworten. Diese werden aufgrund Ihrer Eingaben aus einem vordefinierten Pool ausgewählt. Auch hier kommt zur Beurteilung der Antworten Künstliche Intelligenz ins Spiel.

Avatar:

Das gibt es schon, die Technik ist bereits im Einsatz. Sie führen Ihr erstes Interview nicht mit einem Menschen, sondern mit einem Avatar.

4.0 beginnt jetzt

 

 

Hier noch ein Ausschnitt aus einem Artikel, der auf ingenieur.de erschienen ist:

Robo-Recruiter wollen Antworten statt Bewerbungsmappen

Wolfgang Bönisch hat sich im Rahmen einer Buchrecherche intensiv mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinandergesetzt. Er  ist überzeugt, dass in Zukunft schriftliche, und insbesondere die gedruckten Bewerbungen verschwinden werden. An ihre Stelle werden Online-Tools treten, die zum Job passende Fragen stellen. Die Antwort lasse sich mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zielführend bewerten.  „Bereits heute gibt es Apps, in denen Bewerber per Video spontan auf Fragen antworten müssen“. Und es gibt Roboter wie Matilda, die automatisierte Bewerberinterviews anhand von 76 Fragen führen kann. Sie wurde 2016 von australischen Forschern vorgestellt. Bönisch empfiehlt Kandidaten deshalb, sich intensiv mit dem potenziellen Arbeitgeber zu beschäftigen. Und Werte, Ziele sowie die aktuellen Kennzahlen parat zu halten.

Hier der Link zum ganzen Artikel: https://www.ingenieur.de/karriere/bewerbung/so-ueberzeugen-sie-den-robo-recruiter/

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Verhandeln 4.0 – Digital und online ist nicht agil

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Nach etlichen Diskussionen:

Digital und online ist nicht agil

Es scheint ein verbreitetes Missverständnis zu sein. Wenn man Dinge anders macht, als man sie bisher gemacht hat, dann wird das zu “Agil” erklärt. Leider auch in entsprechenden “Fachbüchern”.

Doch das ist eher eine Verklärung als eine Erklärung und führt komplett in die Irre.

Agil:

Wendig, anpassungsbereit, schnell, flexibel

Digital:

Technik, Daten, 10101010,

Online:

Technik, Übertragungsweg, Videokonferenz, Skype, Zoom

Wenn also Verhandlungen nicht mehr persönlich in einem dafür vorgesehenen Raum ablaufen, sondern per Videokonferenz oder auch am Telefon, per email-Austausch oder über entsprechende Plattformen …

Wenn digitale Tools genutzt werden, um die Verhandlungspartner zu studieren …

Wenn Technik aufgerüstet wird, um einen Vorteil zu erzielen …

Wenn neue Steuerungssysteme im Unternehmen eingeführt werden …

… Dann ist das noch lange nicht agil!

Agil wird es, wenn es von einem entsprechenden Mindset (Einstellung) getragen wird und dies im Unternehmen auch gelebt wird. Das bedeutet

  • intensive Abstimmungen in der Vorbereitung,
  • das Aufstellen agiler (Verhandlungs-)teams,
  • Rollenklärung,
  • klare Zuständigkeiten,
  • Fähigkeit vor Hierarchie,
  • Abbau von Silodenken,
  • Widerstände erkennen und ausräumen,
  • neue Verhandlungskultur untereinander,
  • Aufbau agiler Strukturen und Einstellungen,

Sie stehen vor ähnlichen Herausforderungen?

Sie wollen Agilität leben und haben mit Widerständen zu tun. Sie müssen mit agilen Partnern zusammenarbeiten. Agilität ist bisher nur ein weiteres BUZZWORD in Ihrem Unternehmen.

Dann fragen Sie doch gleich hier meine Unterstützung an:

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Agilität ist Verhandlungssache!

Verhandeln 4.0 – Agile Verhandlungsteams aufbauen

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Aus einem aktuellen Projekt:

Agile Verhandlungsteams aufbauen

Das Szenario:

Bei einem bekannten deutschen Mittelständler sollen für umfangreiche Verhandlungen mit potentiellen und künftigen Lieferanten für umfangreiche Bauprojekte cross-funktionale, leistungsstarke Verhandlungsteams aufgestellt werden.

Keinem der rund 20 auf Arbeitsebene Beteiligten ist klar, was das mit Agilität zu tun hat und dass sie zunächst die Beziehungen und Rollen untereinander klären und verhandeln müssen.

In mehreren Workshops (vom gesamten Team hin zu den agilen Teams)werden die Rollen geklärt und geübt, wie in dieser Konstellation erfolgreicher verhandelt werden kann.

Das agile Verhandlungsteam

In diesem Projekt bestehen die agilen Teams aus:

Einkauf, Recht, Bauingenieure/Architekt-In, Facility-Management

Keine(r) in diesem Team hat den sprichwörtlichen Hut auf, sondern die Rollen und Zuständigkeiten müssen klar definiert werden. Außerdem müssen gewachsene Hürden zwischen den Abteilungen abgebaut werden und neue Formen der Zusammenarbeit und Projektsteuerung implementiert werden.

Störungen der Zusammenarbeit

Die größten Störungen in diesem Projekt entstehen, weil aus unterschiedlichen Hierarchiestufen immer wieder versucht wird, die Teams zu beeinflussen. Dazu kommen neue Vorgesetzte, die sich mit Agilität schwer tun und bestehende Chefs mit großer Veränderungsresistenz.

Auch “typisches Einkäuferverhalten”* wirkt sich zu Anfang störend aus und sorgt für Konflikte im Verhandlungsteam.

Erfolge der agilen Teams

Schon nach einem Jahr liegen die Verhandlungsergebnisse deutlich unter den Plankosten, so dass Einsparungen im sechsstelligen Bereich erzielt wurden. Positive Folgewirkungen auf die späteren Betriebskosten sind hier nicht einkalkuliert.

Sie stehen vor ähnlichen Herausforderungen?

Ihre Lieferanten sind agil? Sie arbeiten mit agilen Dienstleistern zusammen?

Dann fragen Sie doch gleich hier meine Unterstützung an:

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Und dann noch:

In Bezug auf digital und online geführte Verhandlungen wurde hier die erste Verhandlung mit einem unersetzlichen Lieferanten auch schon in den Sand gesetzt, weil der Umgang mit der Technik und die Rollenzuordnung in Bezug auf die Technik nicht geklärt war. Das konnte dann jedoch mit einer Krisenverhandlung wieder eingefangen werden.

Dazu mehr in einem späteren Blogbeitrag.

*”Noch ein Rabatt”, “Was ist Ihr letzter Preis”, “Da geht noch was”, “Was haben Sie denn noch”, …

Verhandeln 4.0 – Hilfe unsere Kunden sind agil

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Ein Szenario, das ich in den letzten Monaten bei mehreren Kunden angetroffen habe:

Hilfe! Unsere Kunden sind agil

Ein Szenario:

Ein langjähriger Kunde möchte in einer für ihn neuen Branche Fuß fassen. Es handelt sich um eine recht junge Industrie (Robotik) mit einem starken Schwerpunkt in China. Schon in den ersten Gesprächen haben es die Vertriebsmitarbeiter (Key-Account-Manager) fast ausschließlich mit cross-funktionalen (=agilen) Teams bei den Roboter-Bauern zu tun und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen.

Das agile Verhandlungsteam

Agile Teams sind per definitionem Cross-funktionale Teams.

Gute Verhandlungsteams sind “eigentlich” immer schon cross-funktionale Teams. Das heißt, es sind verschiedene Funktionen und Zuständigkeiten vertreten, ebenso unterschiedliche Fähigkeiten und Expertise.

Doch agile Verhandlungsteams gehen noch einen Schritt weiter:

In dem beschriebenen Szenario saßen dem Key-Account-Manager  nun nicht mehr klassische Einkäufer, zusammen mit einem Entwicklungsingenieur, gegenüber, sondern ein Querschnitt des gesamten Unternehmens:

Einkauf, Entwicklung, Projektsteuerung, Recht, Vertrieb(!), Produktion

Und keine(r) in diesem Team hat den sprichwörtlichen Hut auf, sondern alle müssen überzeugt werden und dem Deal zustimmen.

Mit dem agilen Team verhandeln

Um die Vielfalt an Funktionen und auch Persönlichkeiten in so einem Fall gut zu bedienen, bedarf es agiler Anpassungen in der eigenen Verhandlungsführung:

  • Ebenfalls ein Team aufstellen. Dazu reichen auch 2 oder 3 Personen aus.
  • Sich mit den Funktionen vertraut machen, mit denen man bisher nicht verhandelt hat.
  • Argumente daraufhin überprüfen, ob sie z.B. auch einem Juristen schmecken.
  • Sehr aufmerksam auf Koalitionsbildungen auf der Gegenseite achten.
  • Mehr Zeit für die Vorbereitung nehmen.
  • Agenda nicht überfrachten: es gibt mit zunehmender Personenzahl immer auch mehr Erklärungsbedarf.
  • Klare Rollenzuordnung im eigenen Verhandlungsteam: Fähigkeit vor Hierarchie!

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Und dann noch:

Der Austausch findet überwiegend online statt. Häufig per Mail mit großem Verteiler und in Video-Konferenzen. Hier kommt neben dem Umgang mit agilen Teams in Verhandlungen auch noch der Aspekt der digitalen Online-Kommunikation hinzu.

Dazu mehr in einem späteren Blogbeitrag.

Pressemitteilung: Heldenstrategien für mehr Erfolg im Unternehmen

Excellent Heroes Buchcover

Verhandlungsretter Wolfgang Bönisch mit Buchbeitrag in „Excellent Heroes“

Heldenstrategien für mehr Erfolg im Unternehmen

Wolfgang Bönisch startet das neue Buchjahr als Mitautor der neuesten Ausgabe der Excellence Edition von Speakers Ecxellence.Excellent Heroes Buchcover

Nach dem Buchbeitrag in dem Amazonbestseller „93 Ideen von Speakern, die dich und die Welt verändern“ erscheint ein neuer Beitrag des Verhandlungsexperten in einem Sammelband zum Thema Verhandlungserfolg.

Dipl.-Kfm. Wolfgang Bönisch stellt mit „Verhandeln 4.0: digital, agil, online und just in time“ ein Szenario vor, wie in Anbetracht aktueller Entwicklungen künftig verhandelt werden wird und wie Sie damit umgehen können.

Der Digital Veteran, dessen Abenteuer Digitalisierung bereits im Sommer 1980 begann und der auch ein ausgewiesener Veränderungsexperte ist, beschreibt sehr anschaulich, welche Herausforderungen auf Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter-Innen warten.

In komprimierter Form gibt der Verhandlungsexperte einen Einblick, wie sich der digitale Fußabdruck in Form des Halo-Effekts auf Verhandlungsergebnisse auswirkt und wie man damit umgehen kann.

Er zeigt die Fallen, die in digital und online geführten Verhandlungen lauern und gibt Tipps, wie man sich vorbereitet, um diese zu umgehen. Dabei weist er auch auf die Gefahr hin, die durch ständige Erreichbarkeit und das verbreitete „Just-in-time“-Antwortverhalten für das eigenen Verhandlungsergebnis bestehen.

Auch das Thema Agilität beschäftigt Wolfgang Bönisch aktuell in vielfältiger Weise, weshalb auch dazu ein kurzer Abriss in seinem Buchbeitrag nicht fehlen darf. Seminarteilnehmer berichten, dass sie plötzlich mit agilen Teams auf Einkäuferseite zu verhandeln haben. Kunden sind selbst auf dem Weg zum agilen Unternehmen, unterschätzen aber die kommunikativen Herausforderungen. „Agilität ist Verhandlungssache“, so der erfahrene Kommunikationsexperte.

Zum Abschluss seines Beitrags fordert Bönisch seine Leser auf, die Herausforderung anzunehmen und es nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn, so sein Schlusssatz: „Die Schnellen (Agilen) schlagen die Behäbigen!“

Das Buch mit insgesamt 11 Beiträgen der ausgewiesenen Experten Dr. Florian Langenscheidt, Erno Obogeanu-Hempel, Roland Buchmann, Sabine Oberhardt, Stefan Dieffenbacher, Nicole Pethke, Christoph Keese, Stefanie Steinleitner, Rolf Schmiel, Mark Muczka und Wolfgang Bönisch ist im Vertrieb von Jünger und in allen Buchhandlungen und auch online erhältlich.

Die Autoren und ihre Beiträge in der Übersicht:

Wolfgang Bönisch, Verhandeln 4.0: digital, agil, online und just in time; Roland Buchmann, Finden und Gewinnen von Leistungsträgern; Stefan F. Dieffenbacher, Gelungenes Innovationsmanagement: Was es braucht, um Neues zu schaffen; Christoph Keese, Kann man einen Ziegelstein digitalisieren? Ja, man kann!; Dr. Florian Langenscheidt, Vom Glück des Gründens; Mark Muczka, Wie aus der Kunst Business wird und aus dem Art Marketing die Masterclass des Marketings; Sabine Oberhardt: Ihr Schlüssel zum Erfolg: Think digital. Think crazy. Think big; Erno Marius Obogeanu-Hempel, Erfolgreiche und motivierte Teams so gelingt Innovation in Ihrem Unternehmen; Nicole Pethke, Die Matrix für Ihr Talentmanagement; Dipl.-Psych. Rolf Schmiel, NEVER GIVE UP! Wie aus Rückschlägen neuer Umsatz entsteht; Stefanie Steinleitner, Der Tag, an dem ich beschloss, nicht pleitezugehen;